Vom Klimawandel vertrieben

Migration und Flucht infolge des Klimawandels

| Brot für die Welt, Deutsches Jugendrotkreuz, Kindernothilfe, klima-allianz deutschland, Oxfam Deutschland | 2014

Vom Klimawandel vertrieben

Die Welt befindet sich auf einem Erwärmungskurs von 4-6 °C bis zum Ende des 21. Jahrhunderts. Die Chancen, die globale Erwärmung auf maximal 2 °C gegenüber dem vorindustriellen Niveau zu begrenzen, werden angesichts des unzureichenden Ehrgeizes im globalen Klimaschutz zusehends geringer. Gleichzeitig nehmen die Folgen des Klimawandels spürbar zu: Steigender Meeresspiegel, veränderte Niederschläge, schmelzende Gletscher oder zunehmende Extremwetterlagen wie Überschwemmungen, Dürren und Stürme treffen vor allem die Menschen in den armen Ländern besonders hart, obwohl sie selbst oft kaum oder gar nicht zum Klimawandel beitragen. Durch die globale Erwärmung sind nicht nur Leib und Leben der Menschen direkt in Gefahr, etwa durch vermehrt oder heftiger auftretende Stürme oder Überschwemmungen. Die Lebensgrundlagen sind generell bedroht, zum Beispiel wenn wegen schleichender Klimaveränderungen die Nahrungsmittelproduktion zurückgeht oder die Wasserversorgung nicht mehr gewährleistet ist. Darüber hinaus verfügen die Betroffenen selten über die nötigen Ressourcen, sich an die klimatischen Veränderungen anzupassen und Schäden auszugleichen. Oft bleibt ihnen dann nur Flucht oder Migration. Es gibt bislang allerdings keine internationalen Abkommen, die diese Menschen schützen. Kinder sind den Folgen des Klimawandels besonders schutzlos ausgeliefert.

Sprache
deutsch
Seitenzahl
6
Dateigröße
1,62 MB
Copyright
Brot für die Welt, Deutsches Jugendrotkreuz, Kindernothilfe, klima-allianz deutschland, Oxfam Deutschland

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