Welthunger-Index 2016

Die Verpflichtung, den Hunger zu beenden

K. von Grebmer, J. Bernstein, D. Nabarro, N. Prasai, S. Amin, Y. Yohannes, A. Sonntag, F. Patterson, O. Towey, J. Thompson | Deutsche Welthungerhilfe e. V./Internationales Forschungsinstitut für Ernährungs- und Entwicklungspolitik (IFPRI)/Concern Worldwide | 2016

Welthunger-Index 2016

Weltweit sind große Erfolge bei der Bekämpfung des Hungers erzielt worden. Der neue Welthunger-Index zeigt, dass der Index-Wert seit dem Jahr 2000 um 29 Prozent gefallen ist und in keiner Region stagniert die Bekämpfung des Hungers. Länder wie Ruanda und Myanmar konnten ihre Werte seit dem Jahr 2000 sogar um mindestens die Hälfte verringern. Trotzdem sind weltweit noch immer 795 Millionen Menschen unterernährt. In 50 Ländern ist die Hungersituation ernst oder sehr ernst. Bewaffnete Konflikte sind oft die Hauptursache dafür. (...)

Der neue Welthunger-Index 2016 stellt aber auch große Unterschiede in den einzelnen Ländern dar. Die nationalen Durchschnittswerte verdecken zum Teil, wie ungleich einzelne Regionen oder Bevölkerungsgruppen innerhalb eines Landes vom Hunger betroffen sind.

„Wir brauchen zukünftig noch mehr Daten und Informationen aus den Ländern. Gerade die regionalen Unterschiede in den einzelnen Ländern zeigen, dass mit gezielten Maßnahmen, die auf die Bedürfnisse und Herausforderungen vor Ort angepasst sind, langfristige Erfolge möglich sind. Gleichzeitig bieten verlässliche Zahlen die Möglichkeit, die Fortschritte bei der Hungerbekämpfung zu überprüfen“, sagt Klaus von Grebmer vom Internationalen Forschungsinstitut für Ernährungs- und Entwicklungspolitik (IFPRI) in Washington DC.

 

 

Sprache
Deutsch
Seitenzahl
48
Copyright
Deutsche Welthungerhilfe e. V./Internationales Forschungsinstitut für Ernährungs- und Entwicklungspolitik (IFPRI)/Concern Worldwide

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