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11.10.2017

Energiegeladen: Jobs mit Zukunft in Marokko

In Ausbildungszentren werden junge Marokkaner zu Energietechnikern ausgebildet. So erhöhen sich ihre Berufschancen – gleichzeitig treibt das Land seine Energiewende voran.

© GIZ

Marokko hat ehrgeizige Energiepläne: Bis 2030 will das nordafrikanische Land die Hälfte seines Stroms aus Sonnen- und Windkraft sowie aus Biomasse gewinnen. Doch für die neuen Technologien fehlt es an Fachkräften. Gleichzeitig sind mehr als 20 Prozent der Jugendlichen arbeitslos. Neue Berufsbildungszentren für erneuerbare Energien sollen Abhilfe schaffen.

Das erste von drei geplanten Zentren steht in Oujda im Nordosten des Landes – es ist aktuell das größte Berufsbildungszentrum für erneuerbare Energien in ganz Afrika. Jedes Jahr werden dort 120 Schüler in fünf Fachrichtungen ausgebildet. Schon während der Ausbildung wird der Nachwuchs mit der Energiewirtschaft vernetzt, da diese selbst den Betrieb des Zentrums organisiert. Von den ersten Absolventen im Sommer 2017 – knapp die Hälfte von ihnen sind Frauen – haben alle bereits einen Job in Aussicht.

Die Zentren sind Teil der Deutschen Klimatechnologieinitiative, die vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) und dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) finanziert wird. Im Auftrag der beiden Ministerien hat die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH den technischen Aufbau des ersten Zentrums in Marokko unterstützt.

Gemeinsam mit Experten aus der marokkanischen und europäischen Wirtschaft hat die GIZ außerdem die Lehrpläne des Zentrums entwickelt. (...)

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