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02.08.2017

Es tut sich was!

Im Bundesstaat Bihar im Norden Indiens müssen Tausende Jungen und Mädchen in Ziegeleien schuften. Doch es gibt neue Entwicklungen und Hoffnung für die Kinder ...

© Kindernothilfe

Der Schlüssel ist eine Art Nachhilfeunterricht, der den Kindern einen Schulbesuch ermöglichen soll. Doch leicht ist dies nicht, berichtet Koordinatorin Rachel Thomas: „Die größte Hürde besteht darin, die Familien davon zu überzeugen, langfristig zu denken. Sie müssen verstehen, dass es um die Zukunft ihrer Kinder geht.“ Deswegen sprechen die Mitarbeiter von der Kindernothilfe-Partnerorganisation Gyan Sewa Bharti Sansthan GSBS so oft wie möglich mit den Eltern der arbeitenden Kinder und leisten die wichtige Überzeugungsarbeit – mit Erfolg. 500 Jungen und Mädchen besuchen bereits die Förderzentren in den Dörfern rund um Nirmali. Bald sollen es doppelt so viele sein, die am Nachhilfeunterricht teilnehmen.

Das Überraschende dabei ist, dass vor allem Mädchen in die Förderzentren gehen. Denn bis vor ein paar Jahren war es im noch immer sehr traditionellen Bundesstaat Bihar gang und gäbe, Töchtern den Schulbesuch zu verweigern. Sie sollten zu Hause bleiben und sich um den Haushalt kümmern. Heute strömen sie geradezu in die Förderzentren in Nirmali.

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